Verantwortung und Haltung der Medien in einer werteorientierten Demokratie. — Was ist demokratiegefährdenden Narrativen entgegenzusetzen?

Was können Medien gegen die polarisierte und oft hasserfüllte Atmosphäre in den „Sozialen“ Medien und für eine werteorientierte und demokratiefördernde öffentliche Debatte tun? Diese wichtige Frage soll am 9.7. ab 19 Uhr im Schweriner Rathaus mit spannenden Gästen diskutiert werden. Gemeinsam mit dem Kommunalpolitischen Forum laden wir herzlich dazu ein.

Anmeldung unter:

https://www.whocan.org/de/vote/oAYgEvYKRZMKzGBjzqtSasVt3CM2/-Ot5l2lsTHMmR4qF52MX

Die Plätze sind begrenzt. BITTE sagt/sagen Sie rechtzeitig ab, wenn Sie/ihr den Termin doch nicht wahrnehmen könnt, damit ein/e Andere/r die Chance zur Teilnahme erhält. 

Bleibt fair und kollegial, danke. 

Datenschutz: Ihre/eure pers. Daten werden lediglich zu Registrierungszwecken und evtl. Kontaktaufnahme im Rahmen der Veranstaltung temporär zwischengespeichert. Nach der Veranstaltung werden alle Daten sofort gelöscht. 

Zwei Monate vor den Wahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin – die Republik im Fiebertraum.

Die Normalisierungstendenzen in puncto Wahrnehmung und Einbindung rechtsextremer Gesprächspartner haben in den Medien zugenommen. AfD-Granden werden in Terrassen-Interviews der Hauptstadt mit unkritischen Fragen umgarnt. Es wird gescherzt und gekichert, die Sonne lacht über der Spree. Es erschienen seichte Homestorys von Flügel-Aktivistinnen wie der ehem. Schweriner OB-Kandidatin Petra Federau (MdL) oder kaum kritisch nachhakende Artikel zum Spitzenkandidaten Leif Erik Holm in der regionalen Presse. In Landkreisen, Gemeinden und Kommunen erscheint die mehr oder minder offene Kooperation zwischen einzelnen Akteuren aus dem demokratischen Spektrum mit der AfD gewissermaßen bereits Alltag zu sein. — Kippt bald endgültig auch die öffentliche Meinung in weiten Teilen des Landes? 

Manche Redaktionen und Pressehäuser übernehmen und verbreiten ohne Fact-Checking demokratiegefährdende Narrative aus dem Legendenschatz der extremen Rechten. In Talkshows sind die Gesichter jener Protagonist:Innen omnipräsent, die offen die freie Medienkultur der Berliner Republik sowie der von ihr geschmähten „Lügenpresse“ abzuschaffen trachten. Und mit welchen toxischen und publizistischen Mitteln arbeiten eigentlich rechtspopulistische Medien, die die Spaltung unser freiheitlichen Gesellschaft zusätzlich anheizen?  

Ist dies etwa alles ganz normal? Woher die Aufregung? – Oder müssten nicht gerade auch private und öffentlich-rechtlich geführte Medieninstitutionen angesichts aktueller pol. Entwicklungen mehr Haltung und Verantwortung zeigen? – Das bedeutet, stärker als bisher: Menschenfeindliche Darstellungen dekonstruieren. Widersprüche und Falschbehauptungen aufdecken und einordnen. Narrative kritisch analysieren und transparent machen. Quellen und Hintergründe offenlegen. Verstecken sich einige Profis der öffentlichen Meinung(sanalyse) hierzulande hinter dem so gen. Neutralitäts- und Gleichbehandlungsgebot?  

Diesen und weiteren Fragen wollen wir gemeinsam mit Journalist:Innen und Fachleuten auf den Grund gehen. – Beim öffentlichen Podiumsgespräch von „Schwerin für alle“: kritisch – konstruktiv – erkenntnisfördernd. Und stets die Bürger:innenrechte im Blick.  

Mit freundlicher Unterstützung des Kommunalpolitischen Forums MV. 

Ausschlussklausel: Entsprechend § 6 Abs. 1 VersG sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Versammlung ausgeschlossen. Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen. Sicherheitspersonal wird anwesend sein. Die Polizei wird im Vorfeld von der Veranstaltung unterrichtet.   



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